2020 Abwunderung | schau.Räume | Spittal + Ferlach

nachbar.Raum | Installation und Interventionsraum

Türinstallationen im öffentlichen Raum von Barbara Ambrusch-Rapp. Die Tür in ihrer schließenden oder öffnenden Funktion steht hier für das Aufmachen von virtuellen und realen nachbar.Räumen. Sie lädt freistehend und völlig wandlos dazu ein, gewohnte Wahrnehmungen von „Raum“ neu zu erleben. Barbara Ambrusch-Rapp ist freischaffende Multimediakünstlerin und Kulturarbeiterin. Sie lebt und arbeitet in Velden.

nachbar.Raum | Installation und Interventionsraum | Türinstallation Barbara Ambrusch-Rapp in Ferlach/Borovlje
nachbar.Raum | Installation und Interventionsraum | Türinstallation (Detail) Barbara Ambrusch-Rapp in Ferlach/Borovljenachbar.Raum | Installation und Interventionsraum | Türinstallation Barbara Ambrusch-Rapp in Ferlach/Borovlje


Abwunderng/Odhlajanje
von schau.Räume im Rahmen von CARINTHIja2020

Intro laut schau.Räume: Demografisch ist Kärnten, die Bevölkerungszahl betreffend, eine schrumpfende Region. Nur dem Zentralraum Kärnten wird eine leicht steigende Einwohnerzahl vorausgesagt. Aus ganz Kärnten gibt es ein sogenanntes „Brain Drain“ in andere Bundesländer, vornehmlich Wien und Steiermark. „Stirbt Kärnten aus?“ fragen Zeitungen und suchen nach Rezepten, die das verhindern sollen: „Weichenstellungen gegen Abwanderung“ wollen gefunden werden und es wird bedauert, dass es scheinbar „Nur wenig Rezepte gegen Abwanderung“ aufzufinden gibt. „Der Süden schrumpft“ also und das ist in unserer Zeit des ständigen Wachstums ein Problem. Ein Wachstum der Einwohner*innen gab es durch Zuwanderung in den Jahren 2015 und 2016. Als viele Flüchtlinge kamen. schau.Räume_regional 2020 forscht künstlerisch in den Städten Ferlach/Borovlje und Spittal zum Thema Abwanderung und Einwanderung. Fragt: Wer geht und warum, wer kommt und warum? Was sind persönliche Geschichten, Bedingungen und Erwartungen, die Menschen in diesen beiden Städten bleiben oder gehen lassen bzw. ließen? Gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten in diesen beiden Städten, die sich sprachlich ähneln und doch in Bezug auf die Zweisprachigkeit so verschieden sind. Wie viel weiß man voneinander? Dabei spannt schau.Räume einen Zeithorizont, der vom Jetzt und Heute bis in das Jahr 1920 zurückreicht und nach Beweggründen sucht. Das verbindende Element zwischen den beiden Städten ist dabei der Frei.Raum Otelo, der sich in beiden Städten befindet. Dieses Otelo ist ein Offenes Technologielabor, in dem regionale Communityaktivitäten Raum bekommen und dafür genutzt werden können… weiterlesen auf www.schau.raeume.cc