2011 Meinungen zum Werk von Barbara Rapp

2011 Katalog gender box openKatalog BARBARA RAPP | gender box open | Galerie Rimmer 2011
Meinungen zum Werk von Barbara Rapp

Exemplarische Frauenkunst, stilistisch außerordentlich konsequent, manchmal zu sehr Karikatur. Der Grat ist schmal. Die Wanderung immer bewundernswert.
Hartmut Altenberger, Kunsthandel, Ernsthofen-Hessen

Hier dürfen Frauen noch Frauen sein … „gehet hin und vermehret euch“.
Robert Sawinsky, Wien

Eine Verteidigerin eines neuen Selbstbewusstseins. Sie spielt mit den Klischees der holden Weiberschaft, ohne ihr Ziel aus den Augen zu verlieren, die Konfrontation auf Augenhöhe.
Dominik Stahlberg, visual artist, Carrara

Das Werk „IndividualistenMaschine“ erscheint mir wie eine Katalogseite zur Menschensuche mit einer Auswahl verschiedener Spermientypen.
Horst Tress, Kunstvermittlung, Köln

So umgänglich B. R. als Kollegin ist, so kritisch, konsequent und kompromisslos setzt sie Themen die ihr unter den Nägeln brennen künstlerisch um.
Hans Messner, Metallkünstler & Autor, Paternion

Treffsicher, bissig und trotzdem humorvoll.
Renate Lotz-Rimbach, Autorin, Wien

Hier sehe ich keine experimentierende Künstlerin am Werk, sondern eine „Alte Meisterin“ von morgen.
Walter Matyas, Wissenschaftlicher Redakteur, Wien

Endlich einmal eine Malerin, die mit Rot malen kann, ohne dass man an sämtliche Frauenklischees denken muss. Das sind einfach starke Werke und echte weibliche Kraftkammern. Solche Bilder sollte man verpflichtend als Cover auf sämtliche Impfpässe für Mädchen drucken!
Erwin Michenthaler, Kunstschaffender, Graz

Ihre Werke erliegen nicht der wohltuenden Dialektik der ästhetischen Versuchung sondern vermitteln ein Gefühl der Dekadenz.
Simone Heupgen, Künstlerin und Galeristin, Karlsruhe

In Zeiten des Postfeminismus zeigt uns Barbara Rapp auf eine schaurigschöne Art – das Egalitätsprinzip ist lediglich ein Hort ersehnter Fiktion – das Erfordernis nach Gleichwertigkeit so immens wie nie zuvor.
Gérard Margaritis, Galerie 30works, Köln

Erfrischend zu sehen, dass es wieder Künstler gibt, die sich nicht auf eine bloße Marktteilnahme reduzieren, sondern sich mitten in der Gesellschaft, weit weg von jedem Zynismus oder Fatalismus, mit einer Aussage zu Wort melden.
DI Karl Kröger, Prokurist, Ratingen

Gefällig ist ihre Kunst keineswegs. Denn Rapp legt den Finger immer genau dorthin, wo es schmerzt.
Tilo Rosenberger-Süß, Art4Vino GbR, Regensburg

Zeitgeist – kritische Darstellung des Phänomens der künstlichen Befruchtung als Modetrend, unverblümt, ungeschminkt und so deutlich.
Mag. Katharina Springer, Autorin & Journalistin, Klagenfurt