2017 KOPF-WEH | Kunstverein Kärnten | Galerie Muh

kopf.head.glava | Kunstverein Kärnten | Projektteilnahme Galerie Muh

Im Rahmen des kärntenweiten Kunstprojektes kopf.head.glava auf Initiative des Kunstvereins Kärnten
präsentiert die Galerie Muh ihre Gruppenausstellung

KOPF-WEH
01.07.2017 bis 27.08.2017
Eröffnung 01.07.2017 um 16:00 Uhr | Es spricht Galerist Ferdinand Kreuzer
Leseperformance von OBERHAMMER aus den Werken von Thomas Bernhard

Sa | So | Ft 14-18 Uhr untv 04352 81 343 oder fk.galerie-muh@aon.at
+ KulturNacht Wolfsberg | 13. Juli 2017 von 18-22 Uhr

Galerie Muh | 9431 Aichberg 39 | Wolfsberg
Arbeiten von Barbara Ambrusch-Rapp, Oberhammer, Mario Oberhofer, Detlef Löffler, Jakob Pagitz, Künstlerduo 1000&, Karl Steinwender und Eva Wassertheurer.
www.kopf-head-glava.at

(k)ein SYSTEM (Ansicht 1)

Mixed-Media-Objekt: (k)ein SYSTEM von Barbara Ambrusch-Rapp

Der Kopf als das oberste Ende des Körpers von Menschen, dient der Nahrungsaufnahme und der Orientierung bei der Bewegung. Am Kopf befinden sich wichtige Sinnesorgane und im Inneren liegen wesentliche Teile des Nervensystems. (aus Wikipedia)

WEH als Ausdruck des Schmerzes. Der Kopf/Hirn ist des Menschen wichtigstes Kapital, ohne ihn wären wir nicht so weit gekommen wie wir heute anscheinend sind – im Guten wie im Bösen. Wir schaffen Frieden, Entwicklung, besiedeln die Erde mit Hilfe unserer Erfindungen. Aber wir schaffen auch Elend, Krieg und Verderben.

Einladungskarte der Galerie Muh mit Abbildung von Detlef Löffler

Barbara Ambrusch-Rapp visualisiert belastete Zustände des Individuums im Positionierungsprozess innerhalb des vorherrschenden Systems. Von blindgewordener Sprachlosigkeit über ungewisse Verortungsversuche, dem Aufbegehren gegen gesellschaftlichen Druck von außen bis zur vermeintlichen Assimilierung rückt sie für dieses Ausstellungsprojekt das zeitweise Dilemma der Identitätsfindung via Bild und Objekt in den Fokus. Das Sujet von Detlef Löffler stellt in humoristischer Weise dieses Paradoxon dar. Das moderne Sakko mit dem Kärntner Karo, mit dem blauen Schal stellt die immer wiederkehrende Debatte der Zweisprachigkeit in Kärnten dar. Ein Appel an die Kärntner, das Gute und Schöne mit der Nachbarschaft, über Staatsgrenzen hinweg, zu teilen. Seit Mai 2010 deponiert Eva Wassertheurer in verschiedensten europäischen Städten, Dörfern und Tälern Geldtaschen auf der Straße, so als wären sie verloren worden – In den Geldtaschen stecken collagierte und gemalte Köpfe (Kunstkarten) passend zum Thema der Ausstellung „Kopfweh“. Wie oft im Leben geht einem etwas verloren; Dabei kann einem erfahrungsgemäß alles Mögliche verloren gehen – Taschen, Geld, Socken, Haare,Nerven, Tabletten, Ehre, Idole, Verstand, Freunde, Gedanken, Menschlichkeit – aber kann ein ganzer Kopf verloren werden? – Und kann der Verlust eines Kopfes überhaupt noch Kopfweh bereiten?- Das Projekt „GOOD BY MY HEAD IT´S HARD TO LOOSE“ demonstriert den Verlust des allerhöchsten Gutes – des Kopfes. Das Projekt „GOOD BY MY HEAD IT´S HARD TO LOOSE“ bietet aber auch die gelegenheit eines Fundes. Die Ideen, Dokumentationen, Fotografien und Beobachtungsprotokolle des Kunstprojektes werden in der Ausstellung präsentiert.