|
Kunst spielt in der Behindertenarbeit
eine große Rolle - auch die Caritas-Werkstatt
Benedikt in Althofen setzt diese Erkenntnis tatkräftig
um, unterstützt vor allem durch das Engagement der
Treibacher Industrie AG. Im März 2011 haben sich die
Klienten der Werkstatt Benedikt speziell mit der künstlerischen
Verarbeitung ihrer eigenen Körperlichkeit und jener des
Gegenübers auseinandergesetzt.
„Mein Körper,
dein Körper , so oder so …“ steht als Arbeitstitel für das
Ausloten der eigenen körperlichen Grenze und der Grenze zum
Körper des Gegenübers. Allerdings wird hier nicht die
diesbezügliche Abgrenzung thematisiert, sondern vielmehr das
respektvolle Aufeinander zugehen und die Frage: Wo beginne ich
wie ich bin, wo beginnst du wie du bist und wo beginnt unsere
Gemeinsamkeit?
Der Spaß am kreativen Arbeiten steht
übrigens nicht minder im Vordergrund, wenn dann beispielsweise
lebensgroße Körperabdrucke ihren Weg auf die Leinwand finden
oder der individuellen Interpretation anatomischer Formen viel
Raum gelassen wird. Von der Acrylfarbe bis zum Lackspray, von
der klassisch zweidimensionalen Malfläche hin zum 3D-Bildobjekt
lässt ein breites Spektrum an unterschiedlichen Techniken der
Fantasie alle Wege offen.
Gemeinsam mit Diplompädagogin Petra
Messner und ihrem Team unternahmen also die engagierten
Kreativen rund um Barbara Rapp eine spannende Reise in die Welt
der Bild- und Objektkunst. Die Resultate waren im Rahmen
einer Werkpräsentation im Schloss der Treibacher Industrie
AG von Mai bis Juni 2011 zu sehen.


|