Isabel Henriques (Initiatorin / Koordinatorin With (he)art against FGM) schreibt am 23.10.2011 auf LokalKompass.de

Kunst gegen Genitalverstümmeldung | Spende aus Bildverkauf


Angesichts der zahllos auf uns hereinstürzenden Horrormeldungen aus aller Welt
gehen Informationen oder gar Schlagzeilen über FGM oft unter. Doch die Problematik rund um diese im Namen von „Tradition“ und „Kultur“ praktizierte grausame Menschenrechtsverletzung, meist an wehrlosen Kleinkindern, oft unter allerschlechtesten hygienischen Rahmenbedingungen und mit schrecklichen physischen und psychischen Folgen für die Opfer ausgeübt (auch in Europa!), darf nicht einfach „übersehen“ werden.

Mit der Arbeit „schauraum. letzter schnitt I stop FGM“ möchte die österreichische Künstlerin Barbara Rapp darauf aufmerksam machen und mithelfen, Sprachlosigkeit aufzubrechen.
Nun wurde dieses Bild im Rahmen der Ausstellung zur Verleihung des Kaiserswerther Kunstpreises 2011 verkauft.
„Es war für mich von vorneherein klar, dass der Reinerlös nicht mir alleine zustehen kann“, erklärt die Künstlerin (und freut sich über den Ankauf der Arbeit durch Dr. Afschin Fatemi in Düsseldorf (Anm.d.K.)).
Ein schöner Betrag von € 400,- ging somit an den deutschen Verein TABU eV. Dortmund, der sich aktiv GEGEN Genitalverstümmelung, FÜR Frauen- und Kinderrechte einsetzt und wirksame Handlungen setzt.
Alle Informationen dazu auf
www.verein-tabu.de

Wir danken Barbara Rapp für ihre großzügige Geldspende!

Isabel Henriques
Initiatorin / Koordinatorin "With (he)art against FGM"
i.henriques@web.de
www.with-heart-against-fgm.com


schauraum letzter schnitt. stop fgm © barbara rapp


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